Die Kabinettorgel mit der Rekonstruktion der ursprünglichen Windzufuhr
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Die Kabinettorgel


Die Restaurierung der Kabinettorgel von H. A. Groet und J. J. Vool (1777) in der Menkemaborg

Geschichte und Restaurierung
Die Hausorgel wurde zunächst im Jahr 1777 im Auftrag von Sebo Hendriks (ab 1811 Hendriks van Houten), Landwirt, Sägemüller und Holzhändler in ’t Waar bei Nieuwolda von den Amsterdamer Orgelbauern Hermannus Adolphus Groet und Jan Jacob Vool hergestellt.
Im Jahr 1844 wurde die Orgel der Familie Hendriks van Houten von Herman Eberhard Freytag vergrößert. Freytag respektierte bei dieser Orgel die bestehende Tonlage sowie Winddruck und Stimmung aus der Rokokoperiode.
Im 1914 wurde die Orgel an die Täufergemeinde in Zijldijk verkauft, wonach sie weiter ausgebaut wurde, um sie noch mehr wie eine Kirchenorgel klingen zu lassen. Da sie als solche schließlich doch ungeeignet war, schenkte die Kirchenverwaltung sie im Jahr 1935 dem Groninger Museum.
In den 1950er Jahren wurde die Orgel mehrmals andere Spielorte gebracht, wodurch sich ihr Zustand stark verschlechterte – ab 1965 war sie vollkommen unbespielbar geworden. Das Innenwerk wurde damals auf dem Dachboden der Borg eingelagert.

Obwohl der Schrank bereits 1983 restauriert worden war, konnte die allgemeine Wiederherstellung – dank behördlicher Subventionen und Mitteln aus Fonds – erst 2010-2011 realisiert werden. Ausführung: der Zuidwolder Firma Mense Ruiter Orgelbauer; fertig 15 April 2011