Ausstellungen
“WER WAREN SIE?”
Geschichten über die Borgbewohner im 18. Jahrhundert.
Die Menkemaborg feiert im Jahr 2012 ihr 85. Jubiläum als Museum und ist damit das zweitälteste Schlossmuseum der Niederlande. In diesem Jahr stehen in diesem geschichtsträchtigen Landsitz die Bewohner im Mittelpunkt.
Nachdem vom 14. Jahrhundert an verschiedene Familien, u.a. die Familie Clant, die Menkemaborg bewohnten, kaufte 1682 Mello Alberda den Landsitz. Als Landhaus blieb es im Besitz der Familie bis 1902 der letze Alberda gestorben war. Seine Erben vermachten die Menkemaborg dem Groninger Museum. Nach der Restaurierung wurde die Borg 1927 für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Anhand der Porträts und verschiedener Gebrauchsgegenstände bekommen wir einen ersten Eindruck von den Bewohnern. Nur wer waren sie wirklich? Das große Familienarchiv, das bei den Groninger Archiven aufbewahrt wird, ist mit seinen Briefen, Kassenbüchern, Inventuren, Heiratsurkunden und dem Kochbuch, eine wichtige Informationsquelle. Es handelt sich in erster Linie um geschäftliche Archivstücke und in geringerem Umfang um persönliche Dokumente. Mit Fotos und Informationen aus dem Archiv wird pro Raum ein Zipfel des Schleiers über die Hintergründe der Familie Alberda gelüftet.
Über Essen und Trinken im 18.Jahrhundert
Wir alle müssen essen und trinken - im 18. Jahrhundert war das nicht anders. Nur, was aß und trank man damals? Welches Tafelgeschirr und welche Tischmanieren kannte man? Wie wurden die Speisen zubereitet und wie bekam man die benötigten Zutaten? Anhand der Einrichtung nehmen wir Sie mit zu Besuch bei der adligen Familie Alberda, die hier im 18. Jahrhundert wohnte. Sie ist gerade nicht zu Hause, was Ihnen die Gelegenheit bietet, neugierig hereinzuschauen und das gute Leben auf der Menkemaborg kennen zu lernen.

